Jörn Friedrichsen,


geboren 1959, entdeckte während seiner Ausbildung zum Elektriker seine Leidenschaft für das Schweißen und Schmieden. Seit 1985 arbeitet er als Künstler an seinen Skulpturen. Angefangen hat er mit kleinen detailgetreuen Miniaturfahrzeugen und wurde nach und nach größer und expressiver in seinem Schaffen.


Kunst als Wiedererweckung


scheint das Motto zu sein. Ausgangsmaterial des Künstlers ist Eisen, alte rostige Fundstücke aus der Landwirtschaft, dem Maschinenbau und dem Hausgebrauch, welche schon seit langem keine Funktion mehr erfüllen. Die schrottreifen Einzelteile werden aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang herausgelöst und unter Berücksichtigung ihrer Gebrauchsspuren zu etwas ganz Neuem zusammengefügt. Ein fantasievolles Wesen entsteht, welches in seiner Lebendigkeit im völligen Widerspruch zum Zerfall seines Ausgangsmaterial steht. So befinden sich das Material mit seiner Geschichte und die neu geschaffene Figur in einem spannungsvollen Dialog miteinander.